Beim Downhill fahren geht es darum ein bergabführende Strecke mit einem speziellem Downhillbike in möglichst wenig Zeit zu benötigen. In gröbstem Gelände, gespickt mit natürlichen Hindernissen und bei Geschwindigkeiten bis zu über 100 km/h muss das Sportgerät zu jeder Sekunde unter voller Kontrolle sein. Die Schwierigkeit besteht darin, den schmalen Grat zwischen maximalem Tempo und geringer Sturzgefahr zu finden. Aufgrund der speziellen, robusten Eigenschaften eines Downhillbikes – hohes Gewicht, tiefes Tretlager und hecklastige Sitzposition, großvolumige Reifen, max. 10 Gänge - ist es zum Bergauffahren ungeeignet. Hinauf auf den Berg geht es mittels Seilbahn, Sessellift oder Shuttle. Das Tragen einer Schutzaurüstung - Integralhelm, Oberkörperpanzer, verstärkten Handschuhen, Handgelenk-, Ellbogen- und Knie-Schienbeinschonern – ist beim Downhill fahren empfehlenswert und bei Rennen sogar Pflicht. Protektoren und Bikes könnt ihr im Sportcamp des Tauernhof ausborgen.
Mountainbikeparks in der Nähe:
Wagrain
ein durchgehender, mit dem Bagger "geshapter" Trail. "Take it fast or take it slow!"
speziell gebauter Trail für Adrenalinjunkies
Skills Center: der ideale Platz, um dir technische Fähigkeiten anzueignen oder sie zu verbesssern
Slopestale Session Park: Spielend die nächsten Levels erreichen
Der Park umfasst 300 vertikale Meter mit einer großen Anzahl Strecken für Anfänger bis Experten. Neue oder erfahrene Mountainbiker lieben diesen süchtig machenden Mix von sanften, weiten, maschinengebauten Strecken mit massiven Kurven und Wellen, die man auf Trails wie „ON AIR“ findet. Den harten Kern der Biker findet man am Kulttrail „Symphony“, gefüllt mit massiven Kurven, Table Tops, Step-ups und Drops. Um den Tag auf authentischen, kanadischen North Shore Trails abzurunden, findet man auch Old school Single tracks wie „Memories“ mit Wurzeln und Baumstämmen. Und genau wie an einem normalen Skitag in Wagrain, wartet die Gondelbahn „Flying Mozart“, um Euch mit dem Bike für mehr „Downhill Action“ nach oben zu befördern.
Skill Center und Bike Camps Auf der Mittelstation der 10 Personen Gondel, ist ein komplettes Skill Center/Geschicklichkeitsparcours um Bikern den Freeridsport vorzustellen. Lernen wie man Anlegerkurven, Wellen, Baumstämme und andere Besonderheiten fährt, bevor man sich in den Park wagt. Erfahrene Biker können an ihrem Geschick auf Teeter Tooters, Drops und Discombomulators feilen. Und noch der bessere Weg um zu lernen ist ein Bike Camp. www.mountainbikeparkwagrain.com
Bikepark Leogang
Der erste und größte Bikepark Österreichs lockt mit perfekt präparierten Downhill- und Freeride-Strecken, einem anspruchsvollen 4-Cross mit Startgatter und Zeitmessanlage, einer Dualstrecke und diversen Kickern. Wem das nicht reicht, der flitzt hinüber ins Glemmertal zum 5000-Höhenmeter-Freeride. Der „Freeride“ der Bikeworld Leogang ist eine Schotterstrecke mit Steilkurven, Kamelbuckeln, Tables und Tunnels. Schwierige Abschnitte können auf „Chicken ways“ umfahren werden. Am Ende der Freeride-Strecke wartet der „Bikercross“ mit Tables, Doubles und in riesigen Anlieger auf heiße Duelle und spektakuläre Rennen.
uf der „Dual“-Strecke können sich zwei Fahrer duellieren oder mit Hilfe der Zeitnahme ihre Fortschritte messen. Der „Downhill“ mit 458 Höhenmetern mit seinen zahlreichen Wurzelpassagen, Steilstücken und Sprüngen hat Worldcup-Niveau und ist eine Herausforderung für echte Kerle. Mit der Kabinenbahn geht es bis zur Asitz-Mittelstation. Dort beginnen die Downhill- und Freeride-Strecken. Wer den 5-Gondel-Freeride macht, fährt weiter bis zur Bergstation und hinunter ins Glemmertal. www.bikepark-leogang.com
Planai BikePark Schladming
Los geht es gleich neben der Planai-Bergstation, wo schon nach den ersten Metern die ersten genialen Anlegerkombinationen warten. Mit High-Speed, teilweise auf der Schipiste, geht es weiter zum Steilhang beim Speicherteich, dem technischen Kriterium des oberen Streckenteils. Hier sind vor allem bei Nässe deine Steuerkünste gefordert. Der Rest des ersten Streckenteils verläuft unter der Planaibahn und am Pistenrand, wobei zwischendurch immer wieder natürliche Geländestufen und Anleger zum Stylen einladen. Interessant für Einsteiger: Man kann alle schwierigen Passagen auf der Varianten-Strecke umfahren. Nach der steilen Einfahrt bei der Mittelstation, die im Flug genommen werden kann, geht es mit den typischen Elementen des Planai-Downhills weiter: Anleger ohne Ende, hauptsächlich im mittleren Tempobereich. Die wirklich harten Mädels und Jungs können ein Double beachtlicher Dimension zum Überspringen eines Wasserlaufs verwenden, für Normalsterbliche gibt es daneben eine Brücke. Eines der Highlights der Strecke bildet die schier endlose letzte Steilkurvenkombination direkt unter der Planaibahn. Danach heißt es: Schalter auf " wahnsinnige Geschwindigkeit"; während dich die Schwerkraft über den weltberühmten Planai-Zielhang in die Tiefe saugt. Nach 4500m Fun & Action entlang der Seilbahntrasse gelangt man direkt ins Planai-Olympiastadion. Du fragst dich, was jetzt kommt? Na, Arme ausschütteln und ab in die nächste Gondel... .